Glossar

“Aus der Praxis für die Praxis!” – oder spricht hier auch jemand deutsch? 

GAB

Das Kernhandlungsfeld der „Ganzheitliche Anlagen Betreuung“ ist es, sämtliche 6. Effektivitätsverluste (1. Anlagen Ausfälle 2. Rüsten, WZW, Einstellen 3. An- und Auslauf 4. Leerlauf 5. Reduzierte Geschwindigkeit 6. Ausschuss + Nacharbeit) an Anlagen systematisch zu identifizieren und schrittweise zu eliminieren. Gemessen werden die Maschinen und Anlagen mit der Gesamtanlageneffektivität (GAE) oder englisch Overall Equipment Effectiveness Formel, die die prozentualen Verluste, Betriebsstörungen der Anlagen wiedergibt. Eine Notwendigkeit um One Piece Flow umzusetzen!

Hoshin Kanri

Auch Zielauflösungsprozess, Policy Deployment, aus der Vision des Unternehmens werden Ziele entwickelt, um daraus   die wesentlichen Strategien und Ziele für alle Mitarbeiter abzuleiten, damit alle Mitarbeiter auf die gleiche Vision und   gleichen Ziele des Unternehmens fokussiert und ihren Beitrag dazu beitragen können.

Kata: Coaching-KATA

Anleitung durch Führung und Coaching, methodisch, wissenschaftlich, dokumentiert die Verbesserungs-Kata, PDCA in einer Standardisierten Art und Weise durchzuführen. Durch das häufige Wiederholen entsteht Routine, Gewohnheit, Kultur.

 Kata: Verbesserungs-KATA

Regelmäßiges Anleiten zu einem systematischem, strukturierten Vorgehen nach PDCA (Plan-Do-Check-Act), wissenschaftliches Arbeiten, formulieren einer Hypothese, die dann validiert oder falsifiziert wird, bis die Experimente ein gewünschten Ziel-Zustand (Ziel) erreicht haben. Durch das häufige Wiederholen entsteht Routine, Gewohnheit, Kultur.

PDCA

Auch Plan-Do-Check-Act, Demingkreis, PDCA-Zyklus beschreibt einen iterativen vierphasigen Problemlösungsprozess, der seine Ursprünge in der Qualitätssicherung hat. PDCA wird im Deutschen auch mit ‚Planen – Tun – Überprüfen – Umsetzen‘ oder ‚Planen – Umsetzen – Überprüfen – Handeln‘   übersetzt. Der PDCA-Zyklus findet ebenfalls Anwendung   beim kontinuierlichen Verbesserungsprozess bzw. beim Kaizen. PDCA bildet die Basis für wissenschaftliches Arbeiten. Wissenschaftliches Arbeiten beschreibt ein methodisch-systematisches Vorgehen, bei dem die Ergebnisse der Arbeit für jeden objektiv nachvollziehbar oder wiederholbar sind. Das bedeutet, Informationsquellen werden offengelegt (zitiert)   und Experimente so beschrieben, dass sie reproduziert werden können.

 

Produktions- & Managementsystem

Bezeichnet aufeinander abgestimmte Strategien, Werkzeuge, Prinzipien und Methoden zur Produktion innerhalb eines Unternehmens. Berühmtes Beispiel ist das Toyota-Produktionssystem das auf dem Grundgedanken der Vermeidung von Verschwendung und Verlusten beruht und davon ausgeht das alles was wir tun verbesserungsfähig ist.

Shopfloor Management

Auch Werkstattführung, Führung vor Ort, durch Transparenz in der Fertigung wird ein ständiger Soll-Ist-Vergleich aller  Prozesse angestrebt. Keine Abweichung, Problem ist zu gering, dass man nicht Lösen und Verbessern könnte. Die Visualisierung und die Eskalationsstufen der Abweichung bindet alle Managementebenen eines Unternehmens in die Bewältigung, Lösung ein.
 

SMED

Auch Werkzeugwechsel im einstelligen Minutenbereich, zu deutsch schnelles Rüsten. Ein Verfahren, das die Rüstzeit einer Produktionsmaschine oder einer Fertigungslinie reduziert. Dabei ist die Rüstzeit, die Zeit vom letzten Gutteil des alten Fertigungsloses bis zum ersten Gutteil des neuen Fertigungsloses.  Die Zeit in der nicht produziert werden kann wird extrem verkürzt, das endgültige Ziel kann man als erreicht sehen, wenn eine Maschine oder eine Fertigungslinie innerhalb eines Fertigungstaktes umgerüstet werden kann. In mehreren iterativen Schritten wird die Rüstzeit erst durch organisatorische und später durch technische Maßnahmen verbessert.

TWI

Auch Training within Industrie, wurde im Zweiten Weltkrieg in den USA entwickelt. In Deutschland ist die Vier-Stufen-Methode bekannt,  besonders der Teil „Job Instruction“ (Mitarbeiterunterweisung). Bei der Vier-Stufen-Methode werden manuelle   Fertigkeiten vermittelt durch Vormachen, Erklären, Nachmachen, Üben. Der Schwerpunkt liegt auf dem Vermitteln psychomotorischer und affektiver Lernziele, also reproduzierbare, repetitive Tätigkeiten. Die Methode findet in industriellen handwerklichen Montagen ihre größte berufspädagogische Bedeutung bei der Qualifizierung und dem Training von Mitarbeitern.

 

Wertstrom

Auch Value Stream, umfasst die Gesamtheit aller wertschöpfenden und nicht-wertschöpfenden Geschäftsprozesse, die notwendig sind, um ein Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung herzustellen und anzubieten, wobei der Wertstrom auch über die Unternehmensgrenzen hinausgehen kann. Dabei werden die Material- und   Informationsflüsse zur Herstellung eines Produktes (Produktgruppe) der produzierenden oder der nicht produzierenden Prozesse erfasst und anhand eines Ideal-Wertstrom wird ein Sollwertstrom entwickelt. Sehr bewährte Methode um Potentiale, und die dazu notwendigen Umsetzungsschritte aufzuzeigen.
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