Wertstromanalyse

So optimieren Sie Ihre Produktionsprozesse 

Die Wertstromanalyse ist eine Methode im Lean Management, um Verschwendungen innerhalb von Produktionsprozessen zu erkennen und zu entfernen. Durch das Gegenüberstellen eines herausfordernden Soll-Zustandes zum heutigen Ist-Zustand ergeben sich Potenziale, die im Anschluss durch tägliche Verbesserung (der s.g. KATA Toyota) umgesetzt werden. So werden im Zusammenspiel von Wertstromanalyse und Wertstromdesign die Prozesse kontinuierlich verschlankt und Produktions- und Lieferzeiten erheblich verbessert.

Wann ist eine Wertstromanalyse sinnvoll?

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen vermehrt Beschwerden von Kunden erhalten, Lieferzeiten nicht einhalten können, Rückstände verwalten oder zu hohe Bestände haben, empfiehlt sich eine Wertstromanalyse. Diese Methode mit ihrer kontinuierlichen Verbesserungsphilosophie trägt dazu bei, dass Sie Ihre Lieferzeiten verkürzen, Bestände aktivieren und die Produktion auslasten können. Sie  verringern somit Ihre Produktionszeiten und erhöhen damit die Wirtschaftlichkeit.

Dies hilft Ihnen dabei die Marge Ihrer Produkte stabil zu erhalten oder sogar zu verringern, sodass Sie mit Ihrem Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es der Wertstromanalyse und dem darauf folgenden Wertstromdesign mit seinen wenigen, aber sehr wirkungsvollen Gestaltungsregeln aus dem Lean Production.

Durchführung einer Wertstromanalyse

Eine Wertstromanalyse beginnt mit der Auswahl der richtigen Produktfamilie und der Kalkulation des Kundentaktes. Nacheinander werden innerhalb der Produktion vor Ort alle Fertigungs- und Logistikschritte angeschaut. Ebenso die Auftragsabwicklung und die Steuerung innerhalb der administrativen Prozesse. Es entsteht so ein komplettes Bild des Materialfluss in Kombination mit dem Informationsfluss, der elegant mit Symbolik auf einer Seite für alle Beteiligten dargestellt werden kann. Durch die Anwendung weniger, aber wirkungsvollen Regeln wird in der Designphase mit allen Beteiligten ein Soll-Zustand erarbeitet, der den Unternehmenszielen gerecht wird und so auch umgesetzt werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen Wertstromanalyse und Wertstromdesign?

Sowohl die Wertstromanalyse als auch das Wertstromdesign sind Teilschritte der Optimierung von Produktionsprozessen. Während die Wertstromanalyse den IST-Zustand betrachtet, zielt das Wertstromdesign auf eine Erstellung des SOLL-Zustands und folgt damit auf die Wertstromanalyse. Innerhalb des SOLL-Zustands wird ein Verbesserungsbedarf für die wertschöpfenden Tätigkeiten definiert, weniger wertschöpfende Tätigkeiten minimiert und Verschwendungen entfernt, sodass die Durchlaufzeit deutlich verringert wird.

Nachdem IST- und SOLL-Zustand miteinander verglichen werden, ergeben sich Abweichungen, die schrittweise angegangen werden. Der SOLL-Zustand wird in kleine Ziel-Zustände unterteilt, die durch tägliche Verbesserungsmaßnahmen aus der Kata Toyota, durch die Mitarbeiter erreicht werden.

Wie finde ich einen geeigneten Berater für Wertstromanalyse?

Die Lean Partners vereinen eine Vielzahl erfahrener Berater mit unterschiedlichen Backgrounds. In unserem Team haben wir Spezialisten für Wertstromanalyse und -design, die in Ihr Unternehmen kommen und vor Ort den Ist-Zustand beobachten. Auf Basis dessen erstellen wir den IST-Zustand, prüfen den Verbesserungsbedarf und designen mit Ihnen  den SOLL-Zustand. Daraus ableitend ermitteln wir die Maßnahmen der täglichen Verbesserung für Ihre Mitarbeiter mit dem Ziel, die Effizienz innerhalb Ihrer Produktfamilie innerhalb weniger Monate deutlich zu erhöhen und Verschwendungen zu eliminieren.